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Nachlese Irland 2002

Das Tanzen war Mittelpunkt des Seminars, das von dem Buch "Der träumende Delphin" von Sergio Bambaren begleitet wurde, und damit auch, neben Irland, Delfinen und Natur, das Träumen als Thema hatte. 

Mit den Tänzen Schlangenhäutung, Sonnentanz, Ich darf kommen, wie ich bin, Zeitlose Freude, I am a Festival, Come by the Hills, Mother Earth, Träumen und Between the Shadows, konnten wir all unsere Eindrücke auch körperlich zum Ausdruck bringen. Die Meditation en croix, zu einer wunderbaren irischen Flötenmusik, gab uns die Möglichkeit die Texte, die das Tanzen begleiteten, in uns wirken zu lassen.

Maja hatte sich bereit erklärt, für uns zu kochen. Ihre Küche hat uns verwöhnt, und wir konnten die köstlichsten Speisen genießen. Selbst ein Picknick in Kilrush wurde zu einem Schlemmererlebnis.

Der Aufenthalt in den Häusern von Nature Quest war einfach fantastisch, abgesehen von der geschmackvoll luxuriösen Ausstattung wurden wir so herzlich von Felicity und Eugene O´Kelly umsorgt, dass wir uns mit einer Dinnereinladung bei Ihnen bedankten. Mit einer Kreuzmeditation konnten sie einen Einblick in unsere Arbeit bekommen. Den Abschluss des Abends bildete Eugene durch eine Dia-Vorführung mit seinen wirklich ausgezeichneten Fotos.

Das Tanzen fand im Gemeinderaum von Carrigaholt statt. Der Raum ist von seiner Erscheinung zwar nicht unbedingt zur Meditation geeignet, aber der Boden und die Akustik waren ausgezeichnet, und mit einigen Hilfsmitteln konnten wir die weniger schönen Dinge in den Hintergrund verbannen.

Mit Joe Aston konnten wir zweimal Segeln, das für einige Teilnehmerinnen eine neue Erfahrung war. Beim ersten Mal kreuzten auch Delfine unseren Weg, und mehrmals hielten sie sich sehr nahe am Pier in Carrigaholt auf, so dass wir Zeit hatten, sie zu beobachten. Das zweite Segeln hatte durch das Ankern in einer ruhigen Bucht mit gemütlichem Lunch einen besonderen Reiz, auch wenn es später beim Zurücksegeln zu regnen anfing.

Das Wetter hat uns leider etwas im Stich gelassen. Selbst die Iren bestätigten immer wieder, einen solchen Juni noch nicht erlebt zu haben.
Aber wie der Ire so sagt: It could be worse.

In der Landschaft konnten wir immer wieder nachmittags wunderschöne Plätze genießen. Joe fand sich bereit, uns an Orte zu führen, die wir alleine noch gar nicht entdeckt hatten: Eine Klippe, wo hunderte von Vögel nisteten, die wir mit Ferngläsern beobachten konnten. 

Horse Island, das nur durch einen schmalen Steg mit dem Land verbunden war, und die sogenannten ?Secret Gardens?, eine mit dichtem, weichem Polster bewachsene Terasse in der Felswand, von der aus wir einen Blick über die weiteste Stelle der Shannon-Mündung hatten, und die wir am liebsten an diesem Tag gar nicht mehr verlassen hätten. An diesem Tag hatten wir herrlichen Sonnenschein. 

Ein Ausflug in die weitere Umgebung brachte uns zur Sheela-na-gig in Killinaboy, in die Orte Kilfenora und Doolin, und in den Abendstunden zu den Cliffs of Moher, die wir, dank der späten Stunde, ohne den üblichen Rummel erleben konnten.

Die Resonanz der Teilnehmerinnen und der viele Spaß, den Maja und ich bei den gemeinsamen Aktivitäten hatten, haben uns reichlich belohnt.

Ein Mausklick auf die Fotos zeigt eine Vergrößerung!

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